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Ruderlegende Edgar Heidorn an Corona gestorben

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Mit 79 Jahren ist Edgar Heidorn am Dienstag am Coronavirus
gestorben. Der Gründer der gleichnamigen Fahrschule war eine
Ruderlegende des DRC und nahm an zwei Olympischen Spielen teil.
Edgar Heidorn * 15. März 1941 in Hannover, Heidorn betont: „In Linden!“ Der
Stadtteil sei wie Gallien in Frankreich und habe nichts mit Hannover und
Deutschland zu tun. Seit Teenager-Jahren rudert er, hält sich das ganze Leben
mit Sport fit und ist Wettkämpfer: „Jede Niederlage ist wie ein Tod.“ Er lernt
1955 Autoschlosser bei MAN und fährt zu den Olympischen Spielen nach Tokio
(1964) und Mexiko (1968). 1971 eröffnet er seine Fahrschule Heidorn mit einem
VW Käfer. Weil Schüler ausbleiben, fährt er Taxi und zahlt davon den Kredit
(25000 Mark) ab. 30 Jahre ist er Instruktor am Nürburgring, außerdem
Ehrensenator der Scuderia Hanseat. Heidorn ist Mitglied in zwölf Sportvereinen
– „nur in zweien nicht aktiv: Hannover 96 und Boca Juniors“. Er lebt in
Badenstedt. Aber: „Das erste Haus, das ich sehe, wenn ich aus dem Fenster
schaue, steht in Linden.“

Ein toller Kerl hat einen Kampf verloren und ist auf dem letzten Weg. Wir, der Hohegeisser
Sportverein von 1921e.V. werden Dich stehts in guter Erinnerung behalten. Danke für Deine
Unterstützung.
Jürgen Schneemann
Ehrenvorsitzender des SV Hohegeiss

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